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Gesunde Ernährung – warum sie so wichtig ist



Eine gesunde, das heißt ausgewogene Ernährung, unterstützt das Immunsystem und schützt den Körper vor Krankheiten. Zu einer gesunden Ernährung gehören vor allem Obst und Gemüse, aber auch fettarme Milchprodukte und Getreide.

Frau riecht an einem Bund Dill © Thinkstock
Falsche Ernährungsgewohnheiten führen häufig zu Übergewicht oder Krankheiten wie Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Experten gehen davon aus, dass über 50 Prozent der Erkrankungen in den Industrieländern durch ungesunde Ernährung verursacht werden.

Das gehört zur gesunden Ernährung

Mit dem richtigen Speiseplan ließe sich das vermeiden. Dabei sind die Inhaltsstoffe der Lebensmittel wichtig: energieliefernde Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate), aber auch Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie noch weitere nicht energieliefernde Substanzen wie zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe. Die Hauptnährstoffe braucht der Körper, um seinen Energiebedarf zu decken und Muskeln aufzubauen. Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Zellbestandteilen und Hormonen.

Nicht zu viele Kalorien

Wichtig für eine gesunde Ernährung ist die aufgenommene Nahrungsmenge. Ist die Energiezufuhr höher als der Verbrauch des Körpers, bilden sich Fettdepots. Wichtig ist es also, den Kalorien- und Energiegehalt von Lebensmitteln zu kennen ebenso wie seinen persönlichen Kalorienbedarf. Aber auch die Zusammensetzung des Speiseplans muss ausgewogen sein: Obst, Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Fisch und etwas Fleisch gehören dazu.

Der glykämische Index und gesunde Ernährung

Neben Haupt- und Mikronährstoffen sowie Kalorien ist ein weiterer Ansatz für die richtige Auswahl von Lebensmitteln der sogenannte glykämische Index (GI), also das Maß für die blutzuckersteigernde Wirkung von Lebensmitteln. Ein niedriger glykämischer Index ist hauptsächlich für Diabetiker wichtig. Aber auch alle, die ihr Gewicht halten oder sogar abnehmen möchten, können von der Kenntnis profitieren. Denn der glykämische Index steht im Zusammenhang mit Sättigung und Hunger. Sich komplett in der Ernährung auf den glykamischen Index auszurichten ist im Alltag nicht praktikabel, da dieser von vielen Faktoren beeinflusst wird.

Ernährungsirrtümer sind weit verbreitet

Obwohl die meisten davon überzeugt sind, dass sie über Lebensmittel und Ernährung gut informiert sind, sieht die Realität oft anders aus. Es kursieren eine ganze Reihe von Ernährungsirrtümern, etwa dass Salz den Blutdruck erhöht oder Light-Produkte schlank machen. Auch Eier als Cholesterinbomben müssen nicht verpönt werden.
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