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Demenz und Alzheimer: Ursachen und Risikofaktoren der vaskulären Demenz



Die vaskuläre Demenz wird von Durchblutungsstörungen des Gehirns verursacht. Diese können je nach Art, Ursache und Ausmaß sehr unterschiedliche Hirnschädigungen hervorrufen. Deshalb gibt es bei der vaskulären Demenz auch kein einheitliches Störungsbild.

Neben den kognitiven Einbußen und einer Veränderung der Persönlichkeit fallen oft auch Störungen der Bewegung und der Sprache sowie Schwierigkeiten beim Sprechen auf. Vaskuläre Demenzen treten meist sehr plötzlich auf, können sich aber auch über einen längeren Zeitraum entwickeln.

Risikofaktoren für die vaskuläre Demenz sind:
Ein Blick auf die Risikofaktoren macht deutlich: Der Lebensstil spielt bei der Entstehung der vaskulären Demenz eine große Rolle. Wer sich vor Demenz schützen möchte, sollte deshalb
  • das Rauchen aufgeben,
  • mehrmals in der Woche Sport treiben,
  • Kuchen und Süßigkeiten nur in Ausnahmefällen konsumieren,
  • Alkohol nur in geringen Mengen trinken,
  • vitaminreich essen, also viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte,
  • den Verzehr von tierischen Fetten, die vor allem in Fleisch, Butter und Milchprodukten enthalten sind, einschränken. Ernährungsexperten raten beim Fettkonsum zur Drittel-Regel: Nur ein Drittel der verzehrten Fette sollte tierischen Ursprungs sein. Die übrigen zwei Drittel sollten aus pflanzlichen Fetten bestehen, die zum Beispiel in Pflanzenöl und Nüssen enthalten sind. Auch bestimmte Fischarten wie Dorsch, Lachs und Makrele sind zu empfehlen, da sie Omega-3-Fettsäuren enthalten, die die Gefäße schützen können.

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