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Komplikationen bei Grippe und Erkältung



Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung. Vor allem bei abwehrgeschwächten oder älteren Personen sind schwerwiegende Komplikationen möglich. Die Neue Grippe (Influenza A/H1N1), die sogenannte Schweinegrippe, wird zusätzlich bei Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren gefährlich.

Aber auch bei Erkältungen können Bakterien, die sich aufgrund der geschwächten Abwehrlage leichter ausbreiten können, zu Komplikationen führen. Man nennt dies: bakterielle Superinfektion.

Lungenentzündung – die größte Gefahr

Viele Probleme ergeben sich durch diese zusätzlichen Infektionen mit Bakterien. So haben beispielsweise Pneumokokken in den vorinfizierten und entzündeten Atemwegen ein leichtes Spiel und können eine bakterielle Bronchitis oder Lungenentzündung auslösen. In seltenen Fällen breiten sich auch die Viren in der Lunge aus und führen zu einer Viruspneumonie.

Weitere Komplikationen sind:


Bestehende Grunderkrankungen wie beispielsweise eine chronische Bronchitis oder Asthma können sich in Folge der Virusinfektion verschlimmern.

Besonders heftige Verläufe können innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen führen. Tödlich geht die saisonale Grippe laut Robert Koch-Institut aber fast nur in den höheren Altersgruppen aus. Die seltenen tödlichen Verläufe der Schweinegrippe sind laut Robert-Koch-Institut nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und jüngeren Menschen zu beobachten.
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