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Bewegung bei Osteoporose: Die richtige Sportart wählen



Bewegung beugt Osteoporose vor, zugleich ist sie aber ein ganz entscheidender Teil der Osteoporose-Therapie. Bei jeder Bewegung üben nämlich die Muskeln einen Reiz auf die Knochen aus, so dass der Knochenaufbau aktiviert wird. Durch diese Beanspruchung nimmt die Knochenmasse zu, genauso wie die Muskelmasse.

Senior im Schwimmbecken © Thinkstock
Ohne Training hingegen kommt es zum Abbau von Knochen- und Muskelmasse. Kräftige Muskeln sind außerdem wichtig, um eine gute Körperhaltung zu ermöglichen, das Gleichgewicht und die Beweglichkeit zu verbessern und Stürze zu vermeiden.

Grundregeln für das körperliche Training bei Osteoporose:

  • Jede körperlich Bewegung zählt
  • Vermeiden Sie Überanstrengung
  • Nutzen Sie jede Möglichkeit im Alltag, sich zu bewegen
  • Machen Sie jeden Tag einen strammen Spaziergang
  • Achten Sie auf eine gute Körperhaltung
  • Bücken Sie sich nicht mit rundem Rücken, sondern gehen Sie in die Knie
  • Tragen Sie nicht zu schwer, lieber mehrere kleine Lasten
  • Machen Sie drei bis vier Mal pro Woche Bewegungsübungen
  • Wenn Sie von Osteoporose stark betroffen sind, sollten Sie unter fachkundiger Anleitung üben

Geeignete Sportarten für Osteoporose-Patienten sind:

  • Wandern und schnelles Gehen
  • Skilanglauf
  • Schwimmen
  • Tanzen

Bedingt geeignet sind:

  • Radfahren
  • Reiten (nur für Geübte)
  • Ski Alpin (nur für Geübte)
  • Tischtennis

Nicht geeignet sind:

  • Mannschaftsspiele wie Handball oder Fußball wegen der Gefahr von Stürzen
  • Kampfsportarten
  • Squash
  • Tennis
Wir haben geeignete Übungen für Sie zusammengestellt, die Sie leicht zu Hause durchführen können.
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