Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Analfissur in der Schwangerschaft



Eine Analfissur ist ein Einriss der Afterhaut, die auf Hämorrhoiden zurückzuführen ist. Analfissuren sind meist schmerzhaft, aber ungefährlich.

Ursachen einer Analfissur in der Schwangerschaft

In aller Regel sind die Ursache Hämorrhoiden, zu denen es in der Schwangerschaft unter dem Einfluss der Hormone vermehrt kommt. Besonders wenn die Verdauung nicht funktioniert wie gewohnt und die Schwangere unter Verstopfung leidet, kann es zu Analfissuren kommen.

Symptome einer Analfissur

Eine Analfissur ist äußerst schmerzhaft, aber meist ungefährlich. In manchen Fällen fällt sogar das Sitzen schwer. Nach dem Stuhlgang finden sich oft Blutbeimengungen im Stuhl oder Blutspuren auf dem Toilettenpapier.

Therapie einer Analfissur in der Schwangerschaft

Die Behandlung einer Analfissur soll die Beschwerden lindern und die verletzte Analhaut abheilen lassen. Die richtige Analhygiene und -pflege kann auch vor Entzündungen schützen:
  • Verzichten Sie nach dem Stuhlgang möglichst auf Toilettenpapier – waschen Sie sich lieber mit lauwarmem Wasser gut ab. Feuchte Toilettentücher aus dem Drogeriemarkt sind nicht zu empfehlen, weil sie mit ihren chemischen Substanzen die empfindliche Analregion zusätzlich reizen können.
  • Harten Stuhlgang können Sie mit einem Mikroklysma aus der Apotheke aufweichen und so die Entleerung erleichtern.
  • Glyzerinzäpfchen, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, lindern die Beschwerden und unterstützen die Heilung.
Leiden Sie sehr unter den Beschwerden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen leicht betäubend wirkende Salben verordnen.

Vorbeugung einer Analfissur in der Schwangerschaft

Um eine Analfissur zu vermeiden, sollte der Ursache – nämlich Hämorrhoiden – vorgebeugt werden.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen