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Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft



Während der Schwangerschaft erhöht sich die Atemfrequenz, da sich die Lunge nicht mehr so weit ausdehnen kann, wenn der Fötus wächst.

Ursachen von Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft

Je größer der Fötus wird, umso mehr Platz braucht er. Die Gebärmutter beginnt, von unten gegen das Zwerchfell zu drücken. Dadurch kann sich die Lunge nicht mehr so weit ausdehnen und es verringert sich die Luftmenge, die mit jedem Atemzug aufgenommen werden kann. Um den Sauerstoffbedarf trotzdem zu decken, erhöht sich die Atemfrequenz.

Gegen Ende der Schwangerschaft, meist etwa ab der 38. Woche, sinkt der Kopf des Kindes tiefer ins kleine Becken und nimmt die Startposition für die Geburt ein. Ab diesem Zeitpunkt fällt das Atmen wieder leichter und die Kurzatmigkeit lässt nach.

Symptome bei Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft

Schon leichte körperliche Anstrengungen können etwa ab der Mitte der Schwangerschaft dazu führen, dass die Luft zum Atmen nicht auszureichen scheint. Sie müssen zum Beispiel schon auf dem ersten Treppenabsatz eine Verschnaufpause einlegen.

Gegenmaßnahmen bei Kurzatmigkeit

Die meisten Menschen haben verlernt, ganz natürlich tief zu atmen. In der Schwangerschaft macht sich das besonders bemerkbar. Zu jedem Geburtsvorbereitungskurs gehören jedoch auch Atemübungen, die Ihnen helfen, ruhiger und tiefer zu atmen. Leichter Sport in der Schwangerschaft – zum Beispiel Walking oder Schwimmen – trainiert zusätzlich die Lungen und versorgt den Organismus optimal mit Sauerstoff. Ansonsten gilt: Hören Sie auf Ihren Körper. Kurzatmigkeit und Atemnot sollten Sie nicht ignorieren, sondern als Gelegenheit für eine verdiente Pause betrachten.
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