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Schmerzende Brüste in der Schwangerschaft



Viele Schwangere leiden unter Brustschmerzen, denn gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten reagieren die Brüste sehr sensibel auf die hormonellen Veränderungen.

Frau tastet Brust ab © Thinkstock

Ursachen von Brustschmerzen in der Schwangerschaft

Der Körper produziert in großen Mengen die Hormone Östrogen, HPL (Humanes Plazenta-Laktogen) und später Prolaktin. Sie bereiten die Brustdrüsen auf das Stillen vor, die Brüste werden größer.

Die schmerzende Brust in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft nimmt der Brustumfang der meisten Frauen stark zu – häufig brauchen sie kurz vor der Geburt einen BH, der zwei Körbchengrößen größer ist als sonst. Für die Frauen ist diese Veränderung oft unangenehm – die Brüste spannen, schmerzen, sind sehr berührungsempfindlich und die Blutgefäße schimmern bläulich durch die Haut.

Auch die Brustwarzen verändern sich: Die Warzenvorhöfe färben sich dunkel und vergrößern sich häufig. Die sogenannten Montgomery-Drüsen werden deutlich sichtbar. Sie haben besonders für das Stillen eine große Bedeutung, weil sie Talg absondern, der einerseits die Brustwarze vor der Beanspruchung durch das Stillen schützt und andererseits dem Baby das Saugen erleichtert.

Bis zum Ende der Schwangerschaft ist jede Brust etwa ein halbes Kilogramm schwerer und nicht immer kann die Haut mit diesem Wachstum mithalten. Dann entstehen silbrig schimmernde Schwangerschaftsstreifen, die nach der Geburt verblassen, aber nicht wieder ganz verschwinden.

Behandlung von Brustschmerzen

Empfindliche oder schmerzende Brüste gehören zu einer Schwangerschaft dazu. Meist lindert ein gut sitzender BH die Beschwerden spürbar. Achten Sie darauf, dass er luftdurchlässig und verstellbar ist, nicht einschneidet oder beengt und breite Träger hat. Auch eine sanfte Brustmassage mit einem guten Öl speziell für Schwangere kann helfen.
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