|
Asthma
|
|
[...]Bei Asthmatikern reagieren die Atemwege auf bestimmte Reize wie
Allergene oder Anstrengung überempfindlich – die Bronchien
verkrampfen sich, Atemnot bis hin zu Erstickungsgefühlen sind die
Folgen. Auch jedes zehnte Kind ist betroffen. Bei Asthmatikern
reagieren die Atemwege auf bestimmte Reize wie Allergene oder
Anstrengung überempfindlich – die Bronchien verkrampfen sich,
Atemnot bis hin zu Erstickungsgefühlen sind die Folgen. Auch jedes
zehnte Kind ist betroffen. Bei Asthma verkrampfen[...]  
|
|
Asthma – Formen
|
|
[...]exogenes oder allergisches Asthma wird durch bestimmte äußere Reize
ausgelöst, zum Beispiel Hausstaub oder Pollenflug intrinsisches oder
nicht-allergisches Asthma wird durch verschiedene, nicht einheitliche
Ursachen ausgelöst, zum Beispiel Infekte, Kälte, Anstrengung. An
einer dieser Asthma-Formen leiden jeweils etwa zehn Prozent aller
Patienten, die restlichen 80 Prozent haben eine Mischform. Im Alter
über 45 Jahre überwiegt das Infektasthma, im Kindes- und Jugendalter
das rein[...]  
|
|
Asthma – Anamnese
|
|
[...]Zur Diagnose eines bestehenden Asthma bronchiale ist die Anamnese
(Patientenvorgeschichte) äußerst wichtig. Unter Anamnese versteht
man die gezielte Befragung des Patienten zu seinen krankheitsbedingten
Beschwerden und weiteren begleitenden Faktoren. Der Arzt wird den
Patienten unter anderem dazu befragen, ob Verwandte unter ähnlichen
Beschwerden leiden. Um die richtige Therapieform zu wählen, sollte
der behandelnde Arzt auch wissen, ob der Patient womöglich unter
bestimmten Allergien[...]  
|
|
Asthma – Diagnose
|
|
[...]Eine schwere Atmung, Husten und Atemgeräusche – all das sind
Symptome des Asthma bronchiale. Sie treten jedoch auch bei einer
Vorstufe der Erkrankung auf, bei einem sogenannten hyperreagiblen
Bronchialsystem. Bei der Diagnostik kann der Arzt also zunächst
untersuchen, ob es sich um Asthma oder ein hyperreagibles
Bronchialsystem handelt. Die Diagnostik von Asthma beginnt mit der
Anamnese. Durch gezielte Fragen erfasst der Arzt die Vorgeschichte des
Patienten und seine allergischen und[...]  
|
|
Asthma – Therapie
|
|
[...]Um die Symptome von Asthma zu lindern, können Medikamente mit zwei
verschiedenen Wirkprinzipien angewandt werden: Bronchodilatatoren: Zu
diesen Medikamenten gehören Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika
und Theophyllin. Bronchodilatatoren erweitern die Bronchien und lösen
so Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur. Entzündungshemmer:
Entzündungshemmende Medikamente werden eingesetzt, um die Entzündung
der Schleimhaut bei Asthma bronchiale zu lindern. Dadurch kommt es zu
einer[...]  
|
|
Asthma – Erstuntersuchung
|
|
[...]Um die Diagnose Asthma bronchiale zu stellen, befragt der Arzt den
Patienten zunchst nach seinen Beschwerden und erkundigt sich nach
weiteren Betroffenen in der Familie. Meist gewinnt er schon durch die
Beschreibung der Beschwerden und deren zeitliches Auftreten wertvolle
Hinweise für die Diagnose Asthma. Danach wird er den Patienten
untersuchen und mit dem Stethoskop Atemgeräusche erfassen, mit dem
Abklopfen der Lunge (Perkussion) prüft er den Luftgehalt und die
Ausdehnung der Lunge. Die[...]  
|
|
Asthma – Entzündungshemmer
|
|
[...]Kortikosteroide oder Glucokortikoide (wie zum Beispiel Kortison) sind
ein wichtiger Bestandteil in der Asthma-Therapie. Diese Stoffe sind
fast genau so aufgebaut wie das im Körper natürlich vorkommende
Kortison. Kortikosteroide wirken antientzündlich und antiallergisch.
Werden sie längere Zeit eingenommen, schwillt die
Bronchialschleimhaut ab, es wird weniger Schleim gebildet und die
Bronchien reagieren nicht mehr so empfindlich. Je nach Asthma-Stärke
ist eine Langzeitanwendung von[...]  
|
|
Asthma – Lungenfunktionsprüfung
|
|
[...]Hauptbestandteil der Lungenfunktionsdiagnostik bei Asthma ist die
Spirometrie. Mit einem Spirometer kann der Arzt zwei verschiedene
Werte messen, die die Funktion ihrer Lunge beschreiben. Diese beiden
Werte können mit dem Spirometer gemesser weden: Vitalkapazität Die
Vitalkapazität ist die Menge Luft, die Sie maximal ausatmen, nachdem
Sie vorher maximal eingeatmet haben. Kinder kann man dazu motivieren,
indem man sie bitten, einen Luftballon so groß wie sie können,
aufzublasen. Die[...]  
|
|
Asthma – Symptome
|
|
[...]Bei Menschen, die unter Asthma leiden, verkrampfen sich die Muskeln
der Bronchien und machen das Ausatmen schwer. Außerdem schwillt die
Bronchialschleimhaut an, entzündet sich und produziert übermäßig
viel glasig-zähen Schleim. Durch die entzündlich angeschwollene
Bronchialschleimhaut und die verkrampfte Bronchialmuskulatur ist der
Atemwegswiderstand erhöht und die Ausatmung erschwert. Die erschwerte
Atmung bei Asthma fühlt sich ähnlich an, als ob man durch einen
dünnen Strohhalm[...]  
|
|
Asthma – Bronchodilatatoren
|
|
[...]Diese Gruppe der Asthma-Medikamente wirkt auf einen bestimmten Bereich
des autonomen Nervensystems, den Sympathikus. Die so genannten
Beta-2-Rezeptoren in den Bronchien reagieren auf diese Arzneimittel,
indem sie die Muskeln dort entspannen, die Bronchien weiten sich. Die
Wirkung dieser Stoffe tritt sehr schnell ein. Sie eignen sich daher
auch als Notfallmedikamente, um einen akuten Asthma-Anfall zu
verhindern. Beta-2-Symphathomimetika erleichtern auch das Abhusten des
Schleims und verringern[...]  
|