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Darmkrebs
[...]Darmkrebs ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Männer erkranken im Mittel mit 69, Frauen mit 75 Jahren – also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebstodesursache. Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Bei frühzeitiger Erkennung sind die Heilungschancen gut. Ab dem 45. Lebensjahr werden jährliche Untersuchungen empfohlen. Darmkrebs ist bei Männern[...]
 
Darmkrebs – Diagnose
[...]Besteht der Verdacht auf Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) werden meist Tastuntersuchungen und Stuhlproben durchgeführt. Stuhltests können verstecktes Blut im Stuhl nachweisen und geben so einen Hinweis auf eine mögliche Darmkrebserkrankung. Doch dies ist nur ein Hinweis, denn das Blut kann beispielsweise auch von Hämorrhoiden stammen. Ein positiver Stuhltest bedeutet demnach nicht unbedingt Darmkrebs. Zu einer wirklich sicheren Diagnose führt erst eine Darmspiegelung, die Koloskopie. Dabei[...]
 
Darmkrebs – Behandlung
[...]Wenn die Diagnose Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) gesichert vorliegt, wird für den Patienten ein individuelles Behandlungsschema festgelegt, das sich richtet nach: Lage des Tumors Stadium der Erkrankung (Größe des Tumors, befallene Lymphknoten oder Fernmetastasen). Aggressivität der Krebszellen Lebensalter und Allgemeinzustand des Patienten Eine Operation ist meist unausweichlich und birgt gute Heilungschancen. Der vom Krebs befallene Abschnitt des Darms wird dabei entfernt. Handelt es[...]
 
Darmkrebs – Chemotherapie
[...]Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) spricht oft nur bedingt auf eine Chemotherapie an. Deshalb ist die Chemotherapie eine Ergänzung zur Operation oder eine Therapie bei Metastasen. Bei der Chemotherapie erhält der Patient Zytostatika. Das sind Medikamente, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen. Da die Zytostatika nicht nur Darmkrebszellen angreifen, sondern auch andere gesunde Körperzellen, die sich oft erneuern (das Knochenmark, die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes und Haarzellen)[...]
 
Darmkrebs – Strahlentherapie
[...]Die Strahlentherapie ist oft Bestandteil der Therapie bei Darmkrebs. Wie die Chemotherapie kann auch sie vor oder nach einer Operation durchgeführt werden. Häufig werden beide Behandlungsverfahren kombiniert eingesetzt. Möchte man beispielsweise bei einem größeren Rektumkarzinom (Mastdarmkrebs) den Schließmuskel erhalten (kontinenzerhaltende Operation), so kann man versuchen, den Tumor mit vorheriger kombinierter Strahlen- und Chemotherapie zu verkleinern (neoadjuvante Therapie). Bei[...]
 
Darmkrebs – Prognose
[...]Die Prognose für Patienten mit einem Kolorektalen Karzinom hängt wie bei allen Krebserkrankungen stark vom Zeitpunkt der Diagnose ab. Denn die Größe und Ausdehnung des Tumors ist entscheidend für den Verlauf und die Heilungschancen der Darmkrebserkrankung. Die Prognose ist umso besser: je kleiner der Tumor ist je differenzierter die Tumorzellen sind wenn kein Lymphknoten befallen ist wenn keine Fernmetastasen vorhanden sind Das Kolonkarzinom hat dabei insgesamt eine etwas bessere Prognose[...]
 
Darmkrebs – Symptome
[...]Die Symptome bei Darmkrebs im Dickdarm oder Mastdarm sind oft uncharakteristisch und wenig auffällig. Viele Beschwerden zeigen sich erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Folgende Symptome können auftreten: Blutauflagerungen auf dem StuhlEine Blutauflagerung sollte nicht vorschnell mit Hämorrhoiden in Zusammenhang gebracht, sondern näher untersucht werden. 35 Prozent der Patienten mit Darmkrebs haben sichtbares Blut im Stuhl, bei weiteren 35 Prozent der Patienten ist das[...]
 
Darmkrebs – Nachsorge
[...] erkennen. Aber sie dient auch dazu, begleitende Erkrankungen festzustellen und den Patienten bei sonstigen Schwierigkeiten – etwa mit dem künstlichen Darmausgang – zu unterstützen. Der genaue Umfang und die zeitlichen Abstände der Nachsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs können je nach Krankheitsfall und Therapiezentrum etwas schwanken. Im Allgemeinen werden in den ersten zwei Jahren alle drei bis sechs Monate folgende Untersuchungen durchgeführt: klinische Untersuchungkörperliche Unt[...]
 
Darmkrebs – Ernährung
[...]Bei Darmkrebs, dem Kolorektalen Karzinom, ist es nötig, je nach Lage des Tumors, einen Teil des Darmes zu entfernen. Bei manchen Patienten wird auch ein künstlicher Darmausgang in der Bauchdecke erforderlich, ein sogenanntes Stoma (auch Anus praeter genannt). Man unterscheidet ein Stoma des Dickdarms (Colostoma) von einem Stoma des Dünndarms (Ileostoma). Um den Darm nach einer Operation zu entlasten und die Heilung zu verbessern wird ein Stoma oft vorübergehend angelegt. Ein permanenter,[...]
 
Darmkrebs – Darmspiegelung
[...]Wenn der Verdacht auf Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) besteht, etwa durch einen positiven Stuhltest oder durch einen auffälligen Tastbefund, sollte immer eine Darmspiegelung folgen. Denn mit dieser Untersuchung lässt sich Darmkrebs am besten diagnostizieren. Bei der Darmspiegelung unterscheidet man die Spiegelung des Mastdarms (Rektoskopie), des Sigmadarms (Sigmoidoskopie) oder des gesamten Dickdarms (Koloskopie). Mit der Rektoskopie werden 60 Prozent, mit der Sigmoidoskopie 75 Prozent und[...]